Nexus-Liquids Unique Aromen im Test – Svenska äppelpaj / 16000 Times / Om Nom Nom Cookies / Moloko / Cruzer #One

Über Nexus-Liquids:

Den Namen „Nexus-Liquids“ trägt ein Unternehmen aus Bielefeld, welches sich hauptsächlich darauf eingerichtet hat, Konsumenten und Selbstmischer von E-zigaretten-Liquids mit allen nötigen Utensilien zu versorgen. Neben Etiketten, Spritzen, Messbechern und vielem weiteren Zubehör, bietet der Shop auch eine recht große Auswahl an Aromen aus dem In- und Ausland an. Neben dem internationalen Aromensortiment führt Nexus ebenfalls hauseigene Aromen, die in folgende Kategorien aufgeteilt sind:

Nexus-Liquids Unique Aromen im Test - Svenska äppelpaj / 16000 Times / Om Nom Nom Cookies / Moloko / Cruzer #One

Preis und Verpackung:

Die Preise der Unique Collection liegen mit 5,97 pro 10 ml etwas über dem Mittelfeld. Größere Portionen konnten wir leider nicht finden. Die Singular Collection ist mit 4,97 ein wenig günstiger und liegt somit im Mittelfeld.

Einen Pluspunkt kann Nexus definitiv mit ihren Verpackungen verdienen. Denn die Aromen von Nexus werden nicht einfach in ihren Flaschen verkauft, sondern erhalten eine Pappverpackung, die in den meisten Fällen von einem aufregenden Logo geziert wird. Auf der Verpackung befinden sich ebenfalls einige Information zu den Aromen, wie z.B. empfohlene Dosierung & Reifezeit oder eine kurze Beschreibung. Man kann nicht meckern, insgesamt macht das schon was her und Nexus weiß sich durch diese Kleinigkeiten von einigen Herstellern abzusetzen.

Auswahl:

Da Komposition, die verschiedene Komponenten in Szene setzen für uns immer am aufregendsten sind, haben wir fünf Aromen der Kategorie „Unique Collection“ ausgewählt, doch auch die Singular Collection von Nexus beinhaltet einige ausgefallene und aufregend klingende Aromen. Wie immer haben wir versucht euch auch eine bunte Mischung von Aromen vorzustellen, deshalb werden folgende fünf Aromen während der heutigen Testrunde berücksichtigt:

  • Svenska äppelpaj
  • 16000 Times
  • Om Nom Nom Cookies
  • Moloko – Erdbeere & Himbeere
  • Cruzer #One

Test

Svenska äppelpaj

Nexus-Liquids Unique Aromen im Test - Svenska äppelpaj / 16000 Times / Om Nom Nom Cookies / Moloko / Cruzer #OneAllein der Name macht bei dieser Kreation schon etwas her – Svenska äppelpaj. Ein seltenes gut, dass der Name einer Aromakomposition so klar darauf hindeutet, womit man es zu tun hat. Der Überraschungseffekt ist hierdurch natürlich hinfällig, aber für die Endverbraucher ist es wohl immer ganz nett, wenn man von vorne herein weiß, worauf man sich einlässt. Ins Deutsche übersetzt haben wir es hier also mit einem schwedischen Apfelkuchen zu tun. Diese Version des beliebten Gebäcks zeigt typischerweise eine Mischung aus Teig, vielen Äpfeln, etwas Zimt und einer guten Portion Zucker. Doch nicht nur der Name lüftet das Geheimnis, auch der Geruch ist ziemlich aussagekräftig, denn unmittelbar nach dem öffnen der Aroma Flasche strömt einem der Geruch von einem sehr süßen Apfel entgegen, der verglichen mit dem Geruch des Apfelanteils eines Apfelstrudels absolut authentisch ist. Bis hier hin kann das Aroma also durchaus überzeugen. Doch der wichtigere Test steht natürlich noch aus. Wie schmeckt das Ganze also? Der Geschmackstest zeigt ebenfalls einen dominanten Apfel. Er ist nach wie vor sehr süßlich und macht dem Namen der Komposition alle Ehre. Ziemlich weit im Hintergrund lässt sich eine dezent platzierte frische und säuerliche Note erahnen. Ein wenig in Richtung Zitrus, aber vielleicht hat sich auch einfach nur ein grüner Apfel unter die süßen roten Äpfel gemogelt. Dominierend ist aber ganz klar die süße Note. Zu einem guten Apfelkuchen gehört logischerweise auch eine Gebäcknote.Hierzu ist zu sagen, dass ein kerniger Kuchengeschmack in Ansätzen zu erkennen ist, er dürfte allerdings etwas ausgeprägter sein, wenn man mich fragt. Schlimm ist der etwas gedämpfte Kuchengeschmack nicht, so bleibt zumindest gewährleistet, dass genug Raum für die leckere Süße des Apfels bleibt. Einzig mit der empfohlenen Dosierung kann ich mich nicht anfreunden. Die maximale Dosierungsempfehlung liegt bei 5%. Dies reicht meiner Meinung nach nicht, um einen vollen Geschmack zu erreichen. Apfel steht bei dieser Komposition ganz deutlich in Zentrum und macht Svenska äppelpaj zu einem wertvollen Aroma, welches besonders Freunde von herzhaften Geschmäckern überzeugen kann. Dosierung: 7%

16000 Times

Nexus-Liquids Unique Aromen im Test - Svenska äppelpaj / 16000 Times / Om Nom Nom Cookies / Moloko / Cruzer #OneEin Aroma, welches mir ein absolutes Mysterium war und um es schon mal vorwegzunehmen, auch bis zum Ende dieses Tests geblieben ist, verbreitet Nexus Liquids unter dem Namen 16000 Times. Die Beschreibung des Herstellers, die übrigens bei jedem einzelnem Aroma auf der Verpackung zu finden ist, deutet einen Früchtemix, der über 6 verschiedene Früchte verfügt, gepaart mit einer Frischekomponente an. Das es sich um ein Früchtearoma handelt, wird auch klar durch den ersten Geruchstest bestätigt. Die Identifizierung der genauen Zusammensetzung ist anhand des Geruchs wahrscheinlich ein unmögliches Vorhaben. Ich zumindest bin da überfragt. Vlt. gibt ja der Geschmackstest mehr her, dachte ich mir. Also dann mal ran an den Speck. Das erste auffällige Merkmal, welches mir während der Verkostung auffiel, ist die bereits von Nexus deklarierte Frischekomponente. Auch wenn sie nicht allzu stark daher kommt, ist sie dennoch klar zu erkennen. Hin und wieder darf es bei mir auch ruhig mal etwas mehr Frische sein, in diesem Fall ist der geringe Einfluss der frischen Note gut gewählt und so dürften selbst Personen, die nicht die größten Fans von Frischekompositionen sind, hier nicht unbedingt von vorneherein abgeschreckt sein.Das große Mysterium von 16000 Times sind für mich die Früchte. Die einzige Note die hier klar zu identifizieren ist, zeigt sich in Form einer Orangen/Zitrus Kombination. Dies soll nicht heißen, dass wir es hier mit einer reinen Orangen/Zitrus-Menthol Mischung zu tun haben, denn weitere Komponenten sind eindeutig vorhanden. Sollte ich mit meiner Orangen/Zitrus Beigabe richtig liegen, bleiben weitere 4 Früchte. Welche es sind, kann ich euch an dieser Stelle aber absolut nicht sagen. Eine Sache, die aber sicher ist – die restlichen Komponenten gehen nahtlos ineinander über und erzeugen einen wohlschmeckenden Geschmack, bei der keine Frucht zu aufdringlich daher kommt. In Kombination mit der Frischekomponente ergibt sich dann ein Geschmack, der auch durchaus als leckeres Hustenbonbon durchgehen könnte, allerdings mit einem Fruchtgeschmack, der wohl jedem Probanden neu erscheinen wird. Mir persönlich schmeckt das Gesamtprodukt sehr gut, doch leider kann ich das Mysterium nicht vollkommen auflösen. Da ist dann wohl selbst probieren angesagt! Dosierung: 7%

Om Nom Nom Cookies

Nexus-Liquids Unique Aromen im Test - Svenska äppelpaj / 16000 Times / Om Nom Nom Cookies / Moloko / Cruzer #OneUnd noch ein Volltreffer, den Nexus bei der Namenswahl gelandet hat. Gut, „Om Nom Nom“ wirkt auf mich etwas konfus, aber mit Cookies kann ich etwas anfangen. Natürliche erwarte ich von einer Komposition mehr, als ein einfaches Keksaroma und ich bin zuversichtlich, dass Nexus Liquids sich hier auch nicht lumpen lassen hat. Ein erster Geruchstest könnte für etwas Klarheit sorgen. Also öffnen wir doch die Flasche mit der hellbraunen Flüssigkeit. Ein Keksgeruch ist wie erwartet vorhanden. Ebenfalls wie erwartet gesellen sich noch weitere Komponenten dazu. Dem Geruch nach zu urteilen tippe ich auf Karamell und Vanille. Wie man das von einem Keksaroma erwarten würde, gibt der Geruchstest vor allem eins her – süße! Na, wenn es so schmeckt, wie es riecht, wird wohl auch der Geschmackstest eine Freude. Da ich etwas ungeduldig war, habe ich bereits vor dem Probieren geschaut, was denn hier eigentlich drin stecken soll und laut Hersteller ist es eine Mischung aus Vanille Pudding, ein wenig Schoko, Nuss und vor allem und ich zitiere „KEKSE, KEKSE, KEKSE“. Da das Geheimnis also schon gelüftet ist, werde ich mal meinen Senf dazugeben, ob alle Komponenten vorhanden sind und wie sie in Szene gesetzt wurden.Fangen wir doch einfach mit dem Hauptbestandteil, der die Geschmacksbasis bilden soll, an – Keks. Dieser ist zu erkennen, auch wenn ich ihn mir anhand des Namens etwas dominierender vorgestellt hätte. Er zeigt sich vor allem in Form eines leicht würzigen Geschmacks, der sehr sanft bittere Nuancen aufweist. Der Vanille Pudding und die Nusskomponente gehen bei dieser Komposition Hand in Hand. Kennt man die Zusammensetzung, kann man beide klar erkennen. Kennt man diese jedoch nicht, hätte ich auch bei der Geschmacksprobe auf einen Karamellton mit leichtem Hang zur Vanille geschätzt. Die einzige Komponente, die ich komplett vermisst habe, ist in der Beschreibung als Schoko deklariert. Gut möglich, dass der Geschmack zwar vorhanden, aber in der Kombination von Nuss und Vanillepudding etwas verloren geht. Ich konnte ihn zumindest nicht aufspüren. Macht in diesem Fall aber nichts, denn das Aroma weiß auch so zu überzeugen. Freunde von Gebäck, welches mit einer wohlschmeckenden Süße aufgepeppt wurde, werden hier sicher ihren Spaß haben. Übrigens: Kennt jemand die sogenannten Echsenmenschen? Scheint so als hätte sich einer auf das Logo der Komposition verirrt 😉  Dosierung: 8%

Moloko – Erdbeere & Himbeere

Nexus-Liquids Unique Aromen im Test - Svenska äppelpaj / 16000 Times / Om Nom Nom Cookies / Moloko / Cruzer #OneUnd auch bei Moloko Erdbeere & Himbeere weiß man direkt von Anfang an, worauf man sich hier in etwa einlässt. Bravo Nexus, denn wie schon erwähnt ist dies ein seltenes Gut. Wenn das Aroma jetzt auch noch zu überzeugen weiß, bin ich vollstens zufrieden und so beginne ich das Abenteuer wie üblich mit einem Geruchstest, der auch definitiv Lust auf mehr macht. Eine süßlich-cremige Note zeigt sich unmittelbar nach dem Öffnen des Fläschchens und macht dem Vorbild Milchshake alle Ehre.Die dominierende Frucht, die ich anhand des Geruchstest feststellen konnte, ist hier ganz klar die Erdbeere. Von der Himbeere kam zuerst noch nicht so viel rüber. Doch wollen wir die Geruchsnerven nicht überstrapazieren und kommen schnell zum Geschmackstest. Der im Geruchstest bereits festgestellte cremige Erdbeergeschmack ist hier nach wie vor vorhanden. Süß und fruchtig wie man es erwartet. Die Erdbeere kann sich auch durchaus gut sehen lassen. Über die Himbeere kann ich dies nur bedingt behaupten,denn die würzige Komponente der Himbeere zeigt sich zwar, nur leider passt sie meiner Meinung nach nicht wirklich in das Gesamtkonzept. Sie überdeckt die cremige Note leider derart, dass der leckere Milchshakegeschmack des Geruchstests leider stark darunter leidet. Meiner Meinung nach hätte man es hier besser bei der Nachbildung eines Erdbeershakes belassen. Natürlich ist das Ganze auch immer ein Stück weit rezipientenabhängig, doch nach dem wirklich sehr leckeren Geruchstest, war der Geschmackstest für mich leider etwas enttäuschend. Nunja, mir kann natürlich nicht alles schmecken und das heißt ja nicht, dass es da draußen nicht doch eine Zielgruppe für dieses Aroma vorhanden ist. Dosierung: 7%

Cruzer #One

Nexus-Liquids Unique Aromen im Test - Svenska äppelpaj / 16000 Times / Om Nom Nom Cookies / Moloko / Cruzer #OneDen heutigen Test möchte ich mit Cruzer #One abschließen. Schon das gewählte Produktbild des Aromas deutet an, dass es sich hier um ein zitrusartiges Aroma handeln muss, denn es zeigt eine blaue, aufgeschnittene Zitrusfrucht. Da ich schon einige Früchte dieser Art, vor allem pur gekostet habe, weiß ich, dass diese Art von Frucht nicht unbedingt immer für ein gutes Aroma geeignet ist. Des Öfteren schmeckt es seifig, oder die Frucht geht in der Säuerlichkeit oder Bitterkeit unter. Ich bin daher sehr gespannt, was Nexus hier anzubieten hat und starte das Vergnügen mit einem Geruchstest. Dieser unterstützt die These, dass es sich um ein Zitrusaroma handelt, denn es macht sich unweigerlich ein fruchtiger und säuerlicher Geruch breit.Zitrone und Orange sind sicherlich vorhanden und recht klar zu erkennen. Natürlich ungestreckt noch etwas sauer und einfach zu extrem, aber wenn es erst mal gestreckt ist, könnte es durchaus was werden. So wollen wir das Ganze kosten und wie erwartet stehen auch hier verschiedene Zitrusfrüchte im Mittelpunkt. Die Zitrone kann man hier wohl als dominierende Note betrachten. Ihr Geschmack ist, entgegengesetzt zu meiner Erfahrung mit Zitrusaromen, erfrischend und fruchtig.Störende Bitterkeit oder übertriebene Säuerlichkeit ist nicht vorhanden. Die etwas im Hintergrund liegende Orange soll laut Hersteller eine Sevilla-Orange als vorbild haben. Diese wird auch als Bitterorange bezeichnet und so wunder es nicht, dass sich eine leicht säuerliche Komponente zeigt, die aber noch voll im Rahmen liegt und von mir nicht als störend empfunden wird. Die typische Würze der Orange bleibt erhalten.Ebenfalls ist laut Nexus der Curacao-Likör ein wichtiger Bestandteil von Cruzer #One. Die blaue Version des Likörs (Blue Curacao) ist mir zwar bekannt, allerdings habe ich ihn seit Ewigkeiten nicht mehr probiert, weshalb ein Vergleich an dieser Stelle schwerfällt. Festzustellen bleibt, dassCruzer #One durch einen absolut erfrischenden Geschmack zu überzeugen weiß. Für mich persönlich ist es definitiv eine Bereicherung für meine Sammlung, denn mit guten Zitrusaromen ist diese eher spärlich gesät. Dosierung: 7%

Fazit

Zuerst möchte ich im Fazit noch mal erwähnen, welch gute Arbeit Nexus auch abseits der Qualität der Aromen leistet. Die Verpackung wertet die Aromen durchaus etwas auf und auch das Design der Aromen macht schon einiges her. Auch das alle möglichen Angaben zu den Aromen auf der Verpackung und den Fläschchen zu finden sind, ist positiv zu erwähnen und wird einem wohl den Alltag im Umgang mit den Aromen erleichtern. Gleich drei Aromen sind mir heute sehr positiv aufgefallen. Die Zitruskomposition Cruzer #One ist hier unbedingt zu vermerken. Ebenso 16000 Times und der gute schwedische Apfelkuchen Svenska äppelpaj liefern ein sehr gutes Bild ab. Ein wenig Kritik möchte ich an den Gebäckkomponenten von Svenska äppelpaj und Om Nom Nom Cookies üben, denn hier wäre sicher ein etwas voluminöser Teiggeschmack gefragt. Ein wenig Kuchen/Keks war zu schmecken, jedoch dürfte es meiner Meinung etwas mehr sein. Die Dosierungsangaben von Nexus musste ich hier, und da etwas erhöhen, um einen satten Geschmack zu erhalten, doch auch die erhöhten Angaben sind alle noch gut im Rahmen und weit entfernt von utopischen Größen wie 10% oder höher. Auch Nexus-Liquids zeigt sich als Hersteller, bei dem sich eine Verkostung lohnt. Sicher können mir nicht alle Aromen schmecken, doch die Quote an leckeren Aromen liegt bei Nexus sicher nicht unter dem Durchschnitt und so war es mir ein Vergnügen euch mit Nexus einen weiteren Hersteller vorzustellen, der einige aufregende und exklusive Aromen für uns bereit hält.

Dieser Beitrag dient ausschließlich zur Information unserer Leser. Wir möchten, selbst wenn wir in diesem Beitrag ein Produkt offen benennen, keine Werbung für dieses machen. Wir haben kein Interesse daran, dass unsere Leser ein Produkt kaufen. Wir möchten hier lediglich unsere ganz persönliche Meinung darstellen.

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