OWL’s „neue Kompositionen“ im Test – Buh 2.0  / Fatojack / Blackstar / My Way / Big Baba

OWL Testrunde 2

Vor Kurzem sind die „neuen Kompositionen“ von OWL erschienen. Dies ist natürlich ein guter Grund  eine Auswahl der Aromen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und eine zweite Runde mit dem bewährten Hersteller durchzuführen.

OWL's "neue Kompositionen" im Test -  Buh 2.0  / Fatojack / Blackstar / My Way / Big Baba

 

Über OWL:

Eine Einleitung zu OWL haben wir ja bereits in unserer ersten Testrunde festgehalten und daher bleibt diesmal Platz den beispiellosen Support von OWL zu erwähnen. OWL betreibt nämlich nicht nur einen Onlineshop, sondern ebenfalls eine Facebook Gruppe, die vor kurzen die Mitgliederzahl von 10.000 überschritten hat. In der Gruppe wird eine Menge über die Produkte von OWL diskutiert und ebenfalls Geschäftsführer Lothar zeigt sich sichtlich angagiert bei seinem Vorhaben jeden Kunden zufriedenzustellen und bei Problemen schnell einen Ansprechpartner zu bieten. Rabatte oder Gewinnspiele sind ebenfalls oft in der OWL Gruppe zu finden. In Sachen Service und Unterstützung ist OWL wohl den meisten Herstellern einen Schritt voraus.

Versand und Preise:

Ungeduldigen Leuten ist zu sagen, dass die Lieferzeiten bei OWL je nach Auslastung, hin und wieder etwas höher als gewöhnlich sind. Die Betreiber machen daraus aber auch kein Geheimnis und geben oft Informationen dazu raus, mit welcher Lieferzeit momentan zu rechnen ist. Im Zweifelsfall vlt. besser mal nachfragen, wenn es dringend ist oder einfach etwas früher bestellen.

Die Preise wurden im Vergleich zu den alten OWL Komposition etwas angehoben. Die neuen Kompositionen sind um einen Euro teurer und positionieren sich mit 6,90 € pro 10ml etwas über dem Mittelfeld. Ein weiterer Punkt, der sich geändert hat, ist die Portionierung. Die neuen Kompositionen sind lediglich in 10ml Portionen zu haben. 30, 50 oder 100ml sind zurzeit nicht verfügbar.

Auswahl:

Wie bereits oben erwähnt haben wir uns in dieser Runde vollkommen auf die „neuen Kompositionen“ von OWL konzentriert und versucht eine bunte Mischung für euch zu testen. Im Einzelnen kommen in dieser Runde folgende Aromen zum Einsatz:

Buh 2.0

Fatojack

Blackstar

MyWay

Big Baba

Test:

Buh 2.0

OWL's "neue Kompositionen" im Test -  Buh 2.0  / Fatojack / Blackstar / My Way / Big BabaDen Anfang der heutigen Testrunde soll Buh 2.0 machen. Das Aroma besticht bereits durch einen Geruch, der vor allem eine fruchtige Note aufzeigt, die deutlich auf einen Pfirsichgeschmack hindeutet. Der Geruch ähnelt sehr stark dem typischen Pfirsichgeschmack, der oft in Joghurts verwendet wird. Dabei ist zu vermerken, dass der Pfirsich eher cremig und süßlich ist, ähnlich wie der leckere süße Pfirsich aus der Dose. Die würzige Komponente der Frucht wurde etwas vernachlässigt. Natürlich steht auch beim Geschmackstest der cremige und süßliche Pfirsich im Mittelpunkt. Er überzeugt mich ab dem ersten Moment, denn es mangelte doch den meisten Pfirsich Aromen, die ich bereits probieren konnte, an eben dieser cremigen und süßlichen Geschmacksfärbung. Schon allein der Grundgeschmack sorgt für die Legitimierung Buh 2.0 als Komposition einzuordnen, doch ebenfalls ist ein leicht im Hintergrund platzierter würziger Ton zu finden, der beim Geruchstest noch nicht auffällig wurde. Da ich mir nicht ganz sicher war, womit ich es hier zu tun hatte, schaute ich mir die Beschreibung etwas genauer an. „Pfirsich, Sahne, Vanillepudding, Kokosnuss“. Mit diesem Wissen im Hinterkopf war die Zuordnung nun wirklich kein großes Problem mehr. Spuren von Vanille waren im Hintergrund zu erkennen und die würzige Komponente wurde durch die Beigabe von Kokosnuss realisiert. Hauptaugenmerkmal der Komposition ist dennoch, der im Vordergrund platzierte süßliche Pfirsich, der das Aroma zu dem macht, was es ist. Eine cremige und recht süßliche Komposition, die im Kern einen sehr leckeren Pfirsich beinhaltet . Dosierung: 8% 

Big Baba

OWL's "neue Kompositionen" im Test -  Buh 2.0  / Fatojack / Blackstar / My Way / Big BabaEine weitere neue Komposition die OWL für euch bereithält, ist Big Baba. Der „große Papa“ oder die „große Oma“, je nachdem ob man es aus dem arabischen oder dem slawischen übersetzen möchte. Wer sich das wohl ausgedacht haben mag? Wie auch immer, zuerst wird natürlich der Duft des Aromas analysiert und hierbei zeigt sich auch für mich unverkennbar, dass wir es hier mit einer Energydrink-Mischform zu tun haben. Der typisch künstliche Geruch, der ein wenig an Gummibärchen erinnert, zeigt sich unmittelbar und sehr deutlich. Doch das ist nicht das Einzige, was der Geruchstest hergibt. Neben de, gewohnt künstlichen Eigengeschmack gesellt sich eine Fruchtnote. In der Kombination kommt mir das Ganze sehr bekannt vor, denn es riecht annährend exakt wie die blaue Version der Rockstar Energygetränke. Wenn mich nicht alles täuscht, haben wir es hier also mit einer Blaubeere/Energy Mischung zu tun. Da ich die blaue Version von Rockstar Energyfavorisiere, wenn es schon ein Energy Drink sein muss, freue ich mich das Ganze auch kosten zu dürfen. Überraschungen treten hier nach der Geruchsprobe nicht ein. Der Energygeschmack ist ebenso klar herauszuschmecken, wie man es anhand des Geruchs erahnen kann. Auch der fruchtige Ton ist zu erschmecken, platziert sich allerdings etwas im Hintergrund. Da ich erst letztens eine ähnliche Mixtur Energy-Fruit(Energy-Waldbeere) von der Firma Liquid Labor getestet habe, bietet es sich natürlich an, die beiden Aromen miteinander zu vergleichen. Erst mal ist zu erwähnen, dass der Energy Anteil, bei beiden Aromen authentisch und voll zufriedenstellend dargestellt ist. Den Unterschied macht hier die Frucht aus. OWL’s BigBaba setzt die Frucht etwas zurückhaltender ein. Hieraus resultiert, dass das Aroma etwas süßer und die Würze der Frucht etwas leichter daher kommt. Wer es etwas süßer haben will, wäre also mit Big Baba wahrscheinlich etwas besser bedient, wer allerdings den vollen Fruchtgeschmack mit Energy vermischt mag, findet wahrscheinlich mit Energy Fruit was er sucht. Wie dem auch sei, OWL weiß mit Big Baba zu überzeugen. Das Aroma gibt exakt das her, was es soll. Eine süße Energykomponente, die im Hintergrund durch eine leichte Fruchtnote unterstützt wird. Dosierung: 6%

Blackstar

OWL's "neue Kompositionen" im Test -  Buh 2.0  / Fatojack / Blackstar / My Way / Big BabaDas Aroma, welches mir bei der heutigen Runde am meisten Sorgen gemacht hat, ist Blackstar. Der Geruch offenbarte mir zwar eindeutig eine Erdbeernote, doch es war ebenfalls eine blumige Note vorhanden, die ich nicht genauer zuordnen konnte. Um herauszufinden, womit ich es genau zu tun hatte, schaute ich dieses Mal vor der Verkostung auf der Herstellerseite nach. Glücklicherweise ist bei OWL dort immer aufgeführt, was eine Kreation zu bieten hat. In diesem Fall „Gurke, Erdbeeren, Sahne“. Gurke ist also für den blumigen Geruch verantwortlich. Tatsächlich nicht das erste Mal, dass ich dieses Gemüse als Aroma vorliegen habe. In einer Kreation habe ich Gurke allerdings noch nie gesehen. Mein erster Test einer puren Gurke, endete zwar nicht katastrophal, noch mal probieren wollte ich es allerdings nicht unbedingt. Wozu man nicht alles bereit ist, um einen ausgewogenen Test anzubieten. Also auf ins Vergnügen. Der Erdbeergeschmack ist auch beim Geschmack sehr deutlich erkennbar. Prinzipiell kein schlechter Geschmack mit einer leichten Süße. Die cremige Sahne spielt sich mit dem typischen eher zurückhaltenden Geschmack irgendwo im Hintergrund ab, doch ebenfalls im Vordergrund steht der blumige Geschmack, für den wohl die Gurke verantwortlich ist. Mag sein, dass der Gurkeneinschlag pur wirklich nach Gurke schmeckt, in der Kombination mit den anderen Komponenten lässt er sich aber nur noch erahnen.Er ist etwas bitter und leicht würzig. Damit kann man prinzipiell wohl auch durchaus leben, in der Kombination mit der fruchtigen Erdbeere ergibt sich für mein Empfinden allerdings ein ziemliches durcheinander. Der Gurkengeschmack passt meiner Meinung nach nicht wirklich zu der Erdbeere, denn hier prallen doch zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Mag sein, dass es Personen gibt, denen der Geschmack von Blackstar zusagt, ich gehöre allerdings nicht in diese Kategorie, allerdings will ich hier auch klarstellen, dass ich noch nie ein Fan von Aromen war, die einen blumigen Beigeschmack bieten. OWL muss man an dieser Stelle dennoch loben, denn das Unternehmen scheint auch für Experimente offen zu sein und bietet mit Blackstar ein sehr spezielles Aroma an, dass evtl. doch die eine oder andere Person glücklich machen wird. Dosierung: 7%

MyWay

OWL's "neue Kompositionen" im Test -  Buh 2.0  / Fatojack / Blackstar / My Way / Big BabaFür die Fruchtliebhaber unter euch haben wir natürlich auch wieder einen Testkandidaten parat. MyWay! I did it MayWay. My way or the highway! Dass man es hier mit einer fruchtigen Komposition zu hat, zeigt sich bereits beim Öffnen des Fläschchens. Ein süßlicher Duft nach Früchten macht sich umgehend breit. Welche Früchte hier genau zum Einsatz kommen, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, da dies gerade bei Multifruchtaromen oft recht schwierig gestaltet. Manchmal hilft der Geschmackstest, der verdünnt leicht bräunlichen Flüssigkeit weiter. MyWay zeigt sich hier ebenfalls recht fruchtig und ziemlich süß. Die Fruchtnote hinterlässt einen leicht säuerlichen Geschmack erweitert mit sehr feinen würzigen Tönen.Dazu kommt der süßliche Anteil, der einen leicht künstlichen Geschmack hinterlässt, der allerdings sehr gut mit den Fruchtnoten harmoniert. Das Einordnen der Früchte fällt mir allerdings auch nach dem Probieren schwer. Also auf zur Herstellerseite. „Traube, Mango, Marshmallow“. Traube und Mango, eine Kombination, die sich gut sehen lassen kann. Die Traube steht definitiv etwas im Vordergrund, wird aber bestens durch die würzigen Mangotöne unterstützt. Auch Marshmellow zeigt sich in Form der oben erwähnten Süße deutlich. Da der Eigengeschmack von Marshmellow wohl eher etwas dezenter ist, kann ich jetzt aber nicht zu hundert Prozent bestätigen, dass es tatsächlich Marshmellow ist. Viel zu meckern gibt es bei MyWay nicht. Vor allem die einzelnen Komponenten sind meiner Meinung nach bestens miteinander verbunden und das Gesamtbild kann sich sehr gut sehen lassen. Eines unter vielen Fruchtmischung, die sich vor allem durch die gut platzierte extra Portion Süße auszeichnet. Dosierung: 6%

FatoJack

OWL's "neue Kompositionen" im Test -  Buh 2.0  / Fatojack / Blackstar / My Way / Big BabaDie Komposition von OWL, mit der wir die heutige Runde abschließen wollen, ist FatoJack. Da das blau gestaltete Logo, welches einen Kopf darstellen soll und ebenfalls der Name keine Kategorisierung des Aromas zulassen, war ich sehr gespannt, was sich hinter FatoJack verbirgt. Wie immer startete ich den Test mit einer ausgiebigen Analyse des Geruchs. Bei FatoJack kam mir unmittelbar Salmiak in den Sinn, als ich den Duft das erste Mal in der Nase hatte. Wer Salmiak nicht kennen sollte, dem sei gesagt, dass es ein wenig in Richtung Lakritz geht, jedoch einen recht stark salzigen Beigeschmack hat. Einen leicht säuerlichen Fruchtton konnte ich ebenfalls anhand des Geruchs ausfindig machen. Insgesamt hat mich der Geruchstest sofort überzeugt und ich wollte das Aroma unbedingt probieren. Während der Verkostung zeigte sich dann unverzüglich eine weitere beliebte Beigabe für Komposition, die eine entscheidende Rolle bei FatoJack spielt, denn das Aroma verfügt über einen angenehm starken Frischeeffekt. Der Salmiak ähnliche Geschmack zeigte sich nach wie vor klar und steht verbunden mit dem Frischeeffekt im Mittelpunkt. Der fruchtige Geschmack, der sich während des Geruchtests zeigte, war allerdings kaum zu schmecken. Laut Hersteller kommen die folgenden Komponenten zum Einsatz: „Trauben, rote Beeren, Anis, Eukalyptus“. Dazu ist zu sagen, dass der Anisgeschmack über keine stark ausgeprägt herbe würze verfügt, so wie ich es von Anisaromen gewöhnt bin. Dem Endprodukt schaden tut dies aber sicher nicht.Die Anisnote im Verbund mit Eukalyptus gibt ein absolut überzeugendes Bild ab, nur die Früchte gehen meiner Meinung nach fast komplett unter. Dies macht im Fall von Fatojack allerdings nichts. Wer Kompositionen, die auf Anis/Lakritz basieren zu schätzen weiß, sollte hier unbedingt zugreifen. Ein sehr natürliches und gut ausgewogenes Aroma, welches ich persönlich sehr zu schätzen weiß und unbedingt weiterempfehlen möchte. Dosierung: 7%

 

Fazit

Wieso die neuen Kompositionen von OWL ein wenig im Preis gestiegen sind, ist mir nicht ganz ersichtlich, denn auch die alten Kompositionen waren so ziemlich von gleicher Qualität. Sei es drum, ein Euro mehr wird wohl auch niemanden umbringen.

Sollte ich einen Sieger der heutigen Runde küren, wäre dies definitiv Fatojack. Das Aroma spricht mich persönlich sehr an und könnte wohl auch einige Heisenberg Fans überzeugen, denn der Geschmack geht in dieselbe Richtung, schmeckt aber deutlich natürlicher. MyWay, Buh 2.0 und Big Baba sind ebenfalls Aromen, die mich persönlich ansprechen. Das einzige Aroma, welches mir diesmal gar nicht zugesagt hat, ist Blackstar. Das liegt in diesem Fall aber auch nicht an der Qualität des Aromas. Gurke ist irgendwie einfach nicht mein Fall.

Zuletzt bleibt zu sagen, dass sich die Aromen von OWL auch dieses Mal wieder bewährt haben. Sie liefern alle einen satten Geschmack und sind von ordentlicher Qualität. Bei der ein oder anderen Kreation muss man vlt. 1-2% mehr verwenden als gedacht, aber auch die Dosierung hält sich noch gut im Rahmen. Sicherlich war dies nicht der letzte Test der OWL Aromen also seid gespannt auf weitere nette Testberichte.

Dieser Beitrag dient ausschließlich zur Information unserer Leser. Wir möchten, selbst wenn wir in diesem Beitrag ein Produkt offen benennen, keine Werbung für dieses machen. Wir haben kein Interesse daran, dass unsere Leser ein Produkt kaufen. Wir möchten hier lediglich unsere ganz persönliche Meinung darstellen.

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