Frau Dr. Pötschke-Langer mit bewusster Falschaussage zum Thema MAK von Propylenglykol?

Der Verein der Fachhändler zur Förderung der elektrischen Dampfgeräte aus Österreich veröffentlichte kürzlich einen Bericht, der harte Anschuldigung gegenüber den Autoren des Gesetzentwurfs zur Umsetzung der EU-Richtlinie für Tabakerzeugnisse, kurz TPD2, enthält.

Vor allem wird kritisiert, dass sich die Autoren, währen der Erstellung, zu stark an den Meinungen von einer gewissen Frau Dr. Pötschke-Langer orientierten. Frau Dr. Pötschke-Langer ist die Leiterin der Abteilung Stabsstelle Krebsprävention und WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und sollte vielen Leuten aus der dampfszene bereits ein Begriff sein. So nahm Frau Dr. Pötschke-Langer beispielsweise an den Anhörungen zur Änderung der Tabakrichlinien teil. Laut dem Bericht wurde Frau Dr. Pötschke-Langer während dieser Anhörung dabei ertappt, wie sie „wissentlich die Unwahrheit gesagt“ haben soll.

Genauer geht es um die folgende Aussage:

Frau Dr. Pötschke-Langer zum MAK-Wert von PropylenglykolFrau Dr. Pötschke-Langer zum MAK-Wert von Propylenglykol

Posted by dampfszene.de on Dienstag, 8. März 2016

Laut dem Artikel ist die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK) für Propylenglykol jedoch gar nicht definiert, da Propylenglykol schlicht als unbedenklich gilt. Sollte dies der Fall sein, wäre es schon ein starkes Stück, sich einfach einen Wert auszusuchen und diesen zu propagieren. Der MAK-Wert müsste laut den Autoren in der Rechtsvorschrift für Grenzwerteverordnung des Rechtsinformationszentrums verzeichnet sein sein. Diese ist unter „Gesamte Rechtsvorschrift für Grenzwerteverordnung 2011, Fassung vom 08.03.2016“ einsehbar.
Fest steht: Propylenglykol wird in diesem Dokument zumindest nicht explizit genannt.

Der Verein der Fachhändler zur Förderung der elektrischen Dampfgeräte aus Österreich fordert nun eine Neubewertung der Sachlage und dass die Aussagen Pötschke-Langers mit „echten wissenschaftlichen Studien“ verglichen werden.

Zum Beitrag von ots geht es hier:

ots.at

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